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Sonderpreise auf Texte rund um George Orwell, Dystopien, Propaganda, den Volksaufstand von 1953 (DDR) und jeweils verwandte Themen

[Diese Sonderaktion ist inzwischen beendet.
Zur Dokumentation bleibt diese Seite noch für einige Monate online.]

Alle Aufträge, die mich vom 1. Juni bis 7. Juli 2013 erreichen, erhalten 15 % Rabatt – sofern die Texte bzw. Websites sich thematisch rund um George Orwell, Dystopien, Totali­tarismus, Überwachungs­staaten, (staatliche bzw. politische) Propaganda (jeweils real oder fiktiv), den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR sowie jeweils verwandte Themen drehen. Die 15 % Rabatt werden zusätzlich zu jedem anderen normalen Preisnachlass – z. B. Mengen­rabatte, Autoren- oder Studenten­preise – gewährt.

Es genügt bereits ein Anteil von etwa 25 % des gesamten Umfangs zum geforderten Themen­kreis, um die 15 % Rabatt zu erhalten. Ob ein Artikel oder Buch über den Verlauf des Aufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR und dessen Ursachen sowie Folgen, eine Biografie über George Orwell oder einige Beteiligte des Volksaufstandes von 1953, eine kommentierte Auflistung vergangener und gegenwärtiger totalitärer Staaten, eine Website mit Beispielen historischer staatlicher Propaganda, eine Masterthesis über die literarische Gattung der Dystopie (oder damit verwandter Themen), ein Artikel über heutige (geplante?) staatliche bzw. polizeiliche Überwachungs­maßnahmen und deren Gefahren, das Manuskript einer Geschichte, die in der DDR im Juni 1953 spielt, oder eines Science-Fiction-Romans rund um einen Rebell, der gegen die ungerechten Macht­verhältnisse seiner Welt ankämpft; ob Korrektur, ›Kleines Lektorat‹ oder ausführlichere Lektorierung – all dies mit 15 % Preisnachlass!

 

Anlass für diese Sonderpreis-Aktion sind die Geburt von George Orwell, weniger bekannt unter seinem echten Namen Eric Arthur Blair, vor 110 Jahren am 25. Juni 1903 sowie der Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953, also vor 60 Jahren.

George Orwells berühmteste und wohl auch wichtigste Werke sind ›Farm der Tiere‹ (›Animal Farm‹) von 1945, worin er ein dem Stalinismus nachempfundenes, die Ideale des Sozialismus verdrehendes Regime beschreibt und auf die revoltierenden Tiere einer Farm projiziert, sowie der Roman ›1984‹ von 1948/49, in dem ein totalitärer Überwachungsstaat alles unternimmt, um den Großteil der Bevölkerung schwach und gefügig zu halten und dafür auch die Geschichts­schreibung gezielt verfälscht und gar die Alltags­sprache umkrempelt, um revoltierende Gedanken gar nicht erst zuzulassen. George Orwell schuf damit eines der Paradebeispiele für eine Dystopie, obgleich er nicht der erste Schriftsteller war, der dieses Thema aufgriff.

Um nur einige weitere Werke mit dystopischem Setting zu nennen, die meisten wurden – teils mehrfach – verfilmt: ›Schöne neue Welt‹ (Aldous Huxley), ›Fahrenheit 451‹ (Ray Bradbury), ›Ich bin Legende‹ (Richard Matheson), ›Der Planet der Affen‹ (Pierre Boulle), ›Sin City‹ (Frank Miller; Comicreihe). Auch die Filme ›Metropolis‹, ›12 Monkeys‹, ›Matrix‹ oder ›Minority Report‹ reihen sich hier problemlos ein. Häufig verwenden Autoren und Regisseure Dystopien, um mit dem negativen zukünftigen Gesellschafts­bild auf gegen­wärtige Entwicklungen und deren mögliche Folgen hinzuweisen. Die Anfänge dieser Literatur­form liegen bereits in der Industriali­sierung während des 19. Jahrhunderts und deren schon damals absehbaren Folgen begründet. Auch sogenannte Endzeit­geschichten, -romane und -filme sind häufig Dystopien.

 

Rund um den 17. Juni 1953 kam es zu zunächst einzelnen, dann aber zahlreichen Streiks, Protesten und Demonstrationen gegen die Führung der DDR. Auslöser dafür waren unter anderem eine massive Fehlplanung der SED- und DDR-Führung und damit verbundene Versorgungsengpässe sowie die Benachteiligung der Arbeiterklasse durch die Ignoranz gegenüber deren Bedürfnisse und durch eine massive Erhöhung der Arbeitsnorm (der für den erhaltenen Lohn zu leistenden Arbeit). Der Aufstand wurde schon kurz darauf durch sowjetische Panzer zum Erliegen gebracht, zahlreiche Protestierer wurden sofort oder binnen kurzer Zeit hingerichtet oder für viele Jahre in Gefängnisse gesperrt oder nach Sibirien in Arbeitslager gebracht. Nach heutiger Ansicht war es insgesamt wahrscheinlich zu 55 bis 75 Toten gekommen, während im Westen von über 500 Toten, in der DDR offiziell von nur 25 Toten die Rede war. Schon wenige Wochen darauf wurde der 17. Juni zum ›Tag der deutschen Einheit‹ und damit zum Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland erklärt, was sich erst mit der Wiedervereinigung 1990 geändert hat.

Auffallend ist die Tatsache, dass schon am 17. Juni wie auch in der Folgezeit die SED- und DDR-Führung jegliche Darstellung des Aufstandes derart verdrehte, dass der Westen diesen terroristischen Aufstand verursacht und unterstützt habe, die Schuld also einzig ›dem Feind‹ zugeschoben wurde – wie dies auch in Orwells oben genannten Romanen der Fall ist und in der stalinistischen Sowjetunion Alltag war. Aber kennen wir das nicht auch aus der Gegenwart ...?

Selbstverständlich gibt es noch viel mehr zu diesen Themen zu erzählen, doch würde dies den Rahmen dieser kleinen Übersicht bei Weitem sprengen.

Vielleicht wird jedoch gerade Ihr Buch, Artikel oder Referat oder Ihre Website einer breiten Leser­schaft Hintergrund­informationen, Wissenswertes oder Spannendes über George Orwell, Dystopien, totalitäre Staaten, Propaganda, den 17. Juni 1953 und seine Folgen oder zu jeweils ähnlichen Themen näherbringen – oder Sie stehen kurz vor der Vollendung Ihres eigenen dystopischen Romans, Ihrer Endzeit-Geschichte oder Ihrer Autobiografie und haben den 17. Juni 1953 in der DDR hautnah miterlebt? Dann hoffentlich aber auch möglichst fehlerfrei – gerne helfe ich Ihnen dabei ...

 

Einzige kleine Einschränkung: Auch nach dem Preisnachlass muss der Netto-Auftrags­wert bei mindestens 16 Euro liegen. Fällt er darunter, werden pauschal 16 Euro (plus Mehrwertsteuer) berechnet. Der fehlende Rest des Rabatt-Betrages kann jedoch auf einen späteren zweiten Auftrag innerhalb zweier Monate nach Ende des Aktionszeitraums gutgeschrieben werden (dann unabhängig davon, ob das Thema zur Aktion passt oder nicht).

Wer während des Aktionszeitraums mehrere Aufträge erteilt, erhält natürlich für jeden dieser Aufträge den Rabatt, sofern das Thema des zu über­arbeitenden Textes passt. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Auftrag innerhalb des Aktionszeitraumes zu erteilen, um den Rabatt zu erhalten, und mir den fertigen Text erst ein paar Wochen später zur Überarbeitung zuzusenden.


Auch im Juli 2013 wird es wieder eine neue Sonderpreis-Aktion geben, diesmal zu den Themenkreisen Radsport (erste Tour de France vor 110 Jahren), Fahrrad-Technik, Radwandern usw., aber auch Doping, Drogen und der Kampf dagegen sowie damit jeweils verwandten Themen.

Im Mai 2013 gab es eine Sonderpreis-Aktion zu den Themen Mount Everest, Berge, Edmund Hillary, Tenzing Norgay, Nepal, Tibet, Bergsteigen usw. und jeweils verwandten Themen.

Auf der folgenden Seite erfahren Sie mehr über die angebotenen Leistungsmerkmale und z. B. den Leistungsumfang eines ›Kleinen Lektorats‹.

 
Diese Informationsseite konnte aus technischen Gründen leider erst verspätet veröffentlicht werden.
Ich bitte hierfür um Entschuldigung.
Der Aktionszeitraum wurde daher um eine Woche bis zum 7. Juli verlängert.

 
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